Bildungsprämie

Gefördert werden 50 %, max. 500 € der Kurs- oder Prüfungsentgelte. 

Einen Prämiengutschein können erhalten: 

  • Erwerbstätige in Deutschland, die befugt sind in Deutschland zu arbeiten und durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen die Beträge von 20.000 € (bzw. 40.000 € bei gemeinsam Veranlagten) nicht übersteigt. 
  • Beschäftigte während der Mutterschutzfrist oder in Elternzeit unterhalb der genannten Einkommensgrenzen. 
  • Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer und Selbständige, deren Erwerbseinkommen trotz der Mindestarbeitszeit unter den Regelleistungen der Grundsicherung liegt und die daher zu ihrem Erwerbseinkommen aufstockende Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten. 

Keinen Prämiengutschein erhalten: 

  • Beschäftigte in öffentlich geförderten Beschäftigungsverhältnissen. 
  • Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende, Rentner bzw. Rentnerinnen und Pensionäre. 
  • Alle anderen Personen, die die oben genannten Anforderungen nicht erfüllen. 

Pro Person kann im Rahmen dieser Förderrichtlinie alle zwei Kalenderjahre ein Prämiengutschein ausgestellt werden. Ausschlaggebend ist das Datum des Beratungsprotokolls (s.u.). 

Der Prämiengutschein ist für einen Zeitraum von maximal 6 Monaten gültig. Er dient der individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen oder Seminaren sowie Prüfungen. Er darf ausschließlich für die unmittelbaren Prüfungs- oder Veranstaltungsgebühren eingesetzt werden. Neben- oder Folgekosten insbesondere für Anfahrt, Verpflegung oder Übernachtung sind nicht förderfähig. 

Prämiengutscheine dürfen nicht ausgestellt bzw. eingesetzt werden für: 

  • Weiterbildungen, die der Gesundheitsprävention, der Persönlichkeitsentwicklung, der Erholung, der Unterhaltung, der privaten Haushaltsführung, der sportlichen und künstlerischen Betätigung oder der sonstigen allgemeinen Lebensführung dienen. 
  • Weiterbildungen, die der Erfüllung einer regelmäßigen, nachweislichen Fortbildungsverpflichtung dienen. 
  • Den Erwerb der allgemeinen Fahrerlaubnis für alle in § 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung genannten Klassen. 

Verfahrensablauf der Maßnahme:

  • Die Weiterbildungsmaßnahme beginnt innerhalb der auf dem Gutschein eingetragenen Gültigkeitsfrist. 
  • Die Weiterbildungsmaßnahme hat vor Ausstellung des Gutscheins noch nicht begonnen. 
  • Die Ausstellung der Rechnung und die Bezahlung des Eigenanteils erfolgen erst nach Ausstellung des Gutscheins. 

Beratung und Antragsstellung

Beratung und Antragstellung beim Kreis Euskirchen,
Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung


Dustin Hilgers
Telefon: 02251/ 15 189
E-Mail: dustin.hilgers@kreis-euskirchen.de

 

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. 

 

Iris Poth
Tel.: 02251 / 15-369
E-Mail Kontakt

Sarah Weber
Tel.: 02251 / 15-904
E-Mail Kontakt

Christof Gladow
Tel.: 02251 / 15-370
E-Mail Kontakt